Mastering Logistics RFQs for Global Supply Chains – A Strategic Guide for 2026–2028

Der globale Frachtverkehr tritt in eine neue Ära der Turbulenzen ein.

Die Spannungen in der Ukraine, im Nahen Osten und möglicherweise in Taiwan verändern bereits die Handelsrouten und erhöhen die Risiken in der Lieferkette.

Für internationale Verlader, Importeure und Exporteure ist der Aufbau widerstandsfähiger Logistikstrategien keine Option mehr.

Mein Buch „Mastering Logistics RFQs for Global Supply Chains“ erklärt, wie man die Beschaffung von Gütern und die Auswahl von Lieferanten strukturiert, um Kosten, Zuverlässigkeit und Risiken in dieser neuen Realität in Einklang zu bringen.

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Wenn globale Lieferketten unberechenbar werden, gewinnen die Unternehmen, die ihre Logistikstrategie strukturieren, bevor es zu Störungen kommt.

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Wie berechnet man das volumetrische Gewicht? Oder die verschiedenen Möglichkeiten von Transporttarifen…

Fracht & Versand

Wie berechnet man das volumetrische Gewicht? Oder die verschiedenen Möglichkeiten von Transporttarifen…

Grundlagen der Frachtpreisgestaltung: Gewicht, Volumengewicht und Kapazitätseinheiten

Die Preisgestaltung beim Transport wird durch eine einfache Einschränkung bestimmt: Die Kapazität ist begrenzt (Platz und Gewicht). Die Transportunternehmen berechnen daher entweder auf der Basis von:

  • tatsächliches Bruttogewicht, oder
  • Volumen/Ladegewicht (eine Umrechnung von Raum in ein entsprechendes Gewicht), oder
  • Kapazitätseinheiten (Lademeter, voller LKW, Trailer-on-Rail, voller Container).

Die kommerzielle Regel ist für alle Verkehrsträger gleich: Sie zahlen für den begrenzenden Faktor – Gewicht oder Platz.


Lkw-Transport (Straßengüterverkehr)

1) Preisgestaltung pro 100 kg

Der Preis versteht sich pro 100 kg von beidem:

  • das tatsächliche Bruttogewicht, oder
  • das anrechenbare Gewicht (wenn volumetrische Regeln gelten).

Diese Methode rundet normalerweise auf die nächsten vollen 100 kg auf.

2) Preisgestaltung pro Lademeter (LDM)

Ein Lademeter misst, wie viel Bodenlänge Ihre Sendung auf dem Lkw einnimmt.

Typische Referenzmaße:

  • Innere Breite des Lkw: ~ 2,44 m
  • Lkw-Innenhöhe: ~ 2,40 m

1 LDM ≈ 2,44 m × 1,00 m Bodenfläche, und der theoretische Rauminhalt beträgt etwa 5,8 m³ (Höhe × Breite × 1 Meter Länge). In der Realität hängt das nutzbare Volumen von der Stapelbarkeit und den Sicherungszwängen ab.

Business-Übersetzung: Die Preise für LDM sind ähnlich wie die für die Anmietung von Bodenfläche. Lange, nicht stapelbare Fracht ist teuer, auch wenn sie leicht ist.

3) Triebwagen / Anhänger auf der Schiene (kombinierter Verkehr)

Die Preisgestaltung kann auf der Anmietung einer kompletten Transporteinheit in einem Zug basieren, wie z.B.:

  • eine LKW-Einheit auf der Schiene (z.B. ~35 m³), oder
  • einen Anhänger auf der Schiene (z.B. ~51 m³),
    innerhalb der gesetzlichen Gewichts-/Größengrenzen.

Business-Übersetzung: Sie zahlen für die Einheit, nicht pro kg – nützlich, wenn Sie die Anlage vorhersehbar füllen können.

4) Voller Lkw / voller Lastwagen (FTL)

Ein Pauschalpreis für die Nutzung eines kompletten LKWs (oder einer kombinierten Transporteinheit mit Anhänger). Am besten verwendet, wenn:

  • Volumina rechtfertigen die volle Kapazität,
  • die Fracht eine Trennung/Sicherheit erfordert, oder
  • Lieferfenster erfordern eine direkte Weiterleitung.

Transport per Flugzeug (Luftfracht)

Bei Luftfracht wird das anrechenbare Gewicht zugrunde gelegt, je nachdem, welches höher ist:

  • tatsächliches Bruttogewicht, oder
  • volumetrisches Gewicht.

Eine gängige volumetrische Regel lautet:

  • 1 m³ = 167 kg
  • Entsprechende Formel: (L × B × H in cm) / 6000 = volumetrisch kg

Formel für das volumetrische Gewicht der Luft

Länge (cm) × Breite (cm) × Höhe (cm) ÷ 6000 = volumetrisches Gewicht (kg)

Beispiel 1

Eine Kiste: 50 × 50 × 50 cm, tatsächliches Gewicht 80 kg

  • Volumen: 50 × 50 × 50 = 125.000 cm³
  • Volumetrisches Gewicht: 125.000 ÷ 6000 = 20,83 kg
  • Anrechenbares Gewicht = max(80, 20.83) → 80 kg

Beispiel 2

Acht identische Kartons, jeweils 60 × 40 × 20 cm, tatsächliches Gesamtgewicht 45 kg

  • Gesamtvolumen: 8 × (60 × 40 × 20) = 8 × 48.000 = 384.000 cm³
  • Volumetrisches Gewicht: 384.000 ÷ 6000 = 64 kg
  • Anrechenbares Gewicht = max(45, 64) → 64 kg

Auswirkung auf das Geschäft: Leichte, sperrige Fracht wird in der Luft benachteiligt, weil der Platz knapp ist.


Transport per Schiff (Seefracht)

Bei Seefracht (insbesondere LCL / Breakbulk) erfolgt die Preisgestaltung häufig auf der Grundlage von Gewicht/Maß:

  • 1 m³ = 1.000 kg (die „1:1“-Regel)

So wird die Gebührenbasis:

  • W/M (Gewicht oder Maß): Sie zahlen den höheren Wert von Gewicht (in metrischen Tonnen) oder Volumen (in Kubikmetern).

Geschäftliche Auswirkung: Schwere, dichte Fracht wird nach Gewicht bezahlt, leichte, sperrige Fracht nach Volumen.


Warum es „Volumengewicht“ gibt (das Amboss-gegen-Federn-Problem)

Zwei Sendungen können das gleiche Gewicht haben, aber völlig unterschiedlichen Platz beanspruchen.

Ein 500 kg schwerer Amboss und 500 kg Federbetten wiegen gleich viel, aber die Federbetten nehmen ein viel größeres Volumen ein. Ohne volumetrische Preise würden die Spediteure bei sperrigen Sendungen, die Kapazitäten blockieren, Geld verlieren.

Aus diesem Grund verwendet die Industrie das Volumengewicht, um den Raum in ein entsprechendes „Frachtgewicht“ umzurechnen.


Allgemeine volumetrische Umrechnung (modusübergreifende Logik)

Ein praktisches allgemeines Modell ist:

Volumengewicht (kg) = (Länge × Breite × Höhe in m³) ÷ Faktor

Manchmal verwendete Beispielfaktoren:

  • Schiff: 0.001
  • Lastwagen: 0.003
  • Ebene: 0.006

Hinweis: Faktoren und Divisorregeln variieren je nach Spediteur, Strecke und Produkt. Bestätigen Sie immer den anwendbaren Faktor im Tarif oder Angebot.

Beispiel Straße (Lkw)

Koffer: 80 × 120 × 200 cm = 0.80 × 1.20 × 2.00 m

  • Volumen: 0,80 × 1,20 × 2,00 = 1,92 m³
  • Bei einem Straßenfaktor von 0,003: 1,92 ÷ 0,003 = 640 kg
  • Anrechenbares Gewicht = 640 kg (wenn das tatsächliche Gewicht niedriger ist)

Praktische Tipps und Tricks

  • Geben Sie immer genaue Maße + Gewicht an; Preisfehler entstehen durch falsche Angaben.
  • Ermitteln Sie, ob Ihre Sendung dicht (gewichtsabhängig) oder sperrig (platzabhängig) ist.
  • Konzentrieren Sie sich bei sperrigen Gütern auf: Stapelbarkeit, Komprimierung, Verpackungsoptimierung und Konsolidierung.
  • Verlangen Sie, dass in Angeboten ausdrücklich angegeben wird: die Volumenregel/der Divisor, die Rundungsmethode und etwaige Mindestgebühren.